Jerry Weyer

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Social Media, Web & App Development

Mein nicht-negativer HIV Test

Am 13. Juli war das Abschluss-Event des LGBTQ-Festes “Gaymat” wo das Rote Kreuz kostenlose HIV Tests anbot. Nachdem der Schnelltest bei meiner Freundin kein eindeutig negatives Resultat angezeigt hatte wurde ich gebeten auch einen Test zu machen – mit dem gleichen Ergebnis.  Daraufhin wurde uns beiden Blut entnommen und wir mussten drei Tage auf die Ergebnisse warten. Obwohl wir beide 100% sicher waren (oder?), dass es keinen Grund für eine Erkrankung geben könnte, so zeigte sich doch: 100%ige Sicherheit gibt es nicht!

Drei Tage später das Resultat: negativ. Natürlich. War ja nichts anderes zu erwarten. Und trotzdem denkt man auch mal: PUH!

Nach dem nicht-negativen Schnelltest meiner Freundin wurden wird während der Blutabnahme vom anwesenden Psychologen informiert: “Kein Grund zur Sorge, die Tests sind manchmal fehlerhaft.” Im gleichen Atemzug wird uns gesagt: “Ein positiver Test ist nicht das Ende – es gibt Heute sehr gute Behandlungsmethoden!” Die Message war klar: Ja, Tests können versagen, und trotzdem gibt es Menschen, die an AIDS erkranken und sich das nie hätten vorstellen können.

hiv

Unser Test war (natürlich?) negativ. Trotzdem haben wir uns drei Tage über HIV und AIDS informiert, gelesen und diskutiert. Am Ende waren wir uns einig: “wenigstens wissen wir dann bescheid.” Obwohl wir ja so sicher waren, dass es nichts gibt, worüber wir bescheid wissen müssten.

Ein positiver HIV Test ist nicht das Ende der Welt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass eine HIV-Infektion keine schwerwiegende Erkrankungen zur Folge haben kann! Es gibt also keinen Grund – und wenn Du noch so sicher bist – nicht regelmäßig einen Test zu machen!

HIV-Tests lassen sich anonym und kostenfrei machen; weitere Informationen dazu auf sante.public.lu.

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